IBU Junior Cup: Erste Station in Lenzerheide und Neuerungen im Reglement

In Lenzerheide (SUI) findet von 13.12.-16.12.2018 der erste IBU-Junior Cup dieser Saison statt. 280 Athleten aus 37 Nationen sind gemeldet.

 

Das Programm:

 

Samstag, 15.12.2018          10.00 Uhr: Einzel Junioren, 15 km

                                            13.30 Uhr: Einzel Juniorinnen, 12,5 km

 

Sonntag, 16.12.2018:          10.00 Uhr Sprint Junioren 10 km

                                             13.00 Uhr Sprint Juniorinnen 7,5 km

 

Beim ersten IBU Junior-Cup in der Schweiz sind aus deutscher Sicht gemeldet:

 

Bei den Juniorinnen (Nachwuchskader 1): Juliane Frühwirt, Hanna Michelle Hermann, Hanna Kebinger, Franziska Pfnür, Marina Sauter, Sophia Schneider und Vanessa Voigt.

 

Bei den Junioren (Nachwuchskader 1): Max Barchewitz, Simon Gross, Tim Grotian, Julian Hollandt, Philipp Lipowitz, Danilo Riethmüller und Marvin Schumacher.

 

Neuerungen in dieser Saison

 

Neu in dieser Saison ist eine Nationenwertung im Rahmen des IBU Junior-Cups sowie ferner, dass dem besten Junior und der besten Juniorin der Jugend- und Juniorenweltmeisterschaften ein Startrecht beim Weltcup-Finale zusteht.

 

Startberechtigung verlängert

 

Neu in diesem Jahr und nach unseren Informationen auf Antrag von Österreich, Slowenien und Italien beim XIII. Ordentlichen IBU-Kongress 2018 in Porec beschlossen wurde,  dass die Altersberechtigung in der Juniorenkategorie um ein Jahr ausgeweitet wird, um den jungen Athleten bessere Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten und dadurch den Übergang in die Seniorenklasse zu erleichtern. Diese Entscheidung kam im Herbst während der Deutschen Meisterschaften etwas überraschend und zwang die Trainer und auch den Deutschen Skiverband zu einer Umorganisation. Ursprünglich nicht mehr als Junioren oder Juniorinnen startberechtigt, musste der 97er Jahrgang jetzt wieder integriert werden. Bangten die jüngeren Jahrgänge nach dieser Entscheidung um ihren Startplatz im internationalen IBU-Junior-Cup, waren die von uns befragten Trainer u. a. Bernhard Kröll, Ricco Uhlig, Marko Danz und Roman Böttcher uni sono der Meinung, dass es sich zwar generell um eine gute Entscheidung handle, allerdings zu einem etwas unglücklichen Zeitpunkt. Man musste sich in den entsprechenden Gremien überlegen, wie die Sache anzugehen ist und entsprechend neu strukturieren.

 

Marko Danz: Prinzipiell ist es für den 97er Jahrgang eine Super-Geschichte, so hat dieser Jahrgang noch ein Jahr mehr Zeit sich zu entwickeln.

 

Roman Böttcher: Das ist eine interessante Entscheidung, die sehr plötzlich kam, aber ich finde die Entscheidung gut, weil der eine oder andere etwas länger Zeit hat, sich zu entwickeln und weil der Sprung von den Junioren oder Juniorinnen zu  den Männern oder Frauen nicht ganz so extrem groß sein wird. Ich glaube, dass es der richtige Weg ist und somit  viele Sportler nicht unbedingt in dieser Zeit verloren gehen.

 

Ilka Schweikl für www.biathlon-nachwuchs.de